Drei Wochen Bolivien. Das erste Mal Südamerika. Diese Reise verspricht allein schon auf dem Papier jede Menge Neuland. Per Flugzeug geht es von München über Madrid nach Sucre, der Hauptstadt Boliviens gelegen auf 2800 Hm. Ein paar Tage später nehmen wir den Bus und fahren weitere 1200 Hm hinauf nach Potosí. Einstmals eine der größten Städte der Welt, den Silbervorräten im kegelförmig über der Stadt thronenden Cerro Rico sei Dank, ist Potosí heute eine lebhaft laute, nach alten Verbrennungsmotoren stinkende Stadt, die auf merkwürdig faszinierende Art anziehend wirkt und gleichzeitig die Lust auf etwas mehr Natur wachsen lässt.
Daher geht es weiter nach Uyuni, einer Stadt deren Zenit schon lange überschritten zu sein scheint und außer dem Umstand, Startpunkt vieler Touren durch die Salar de Uyuni und die Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa zu sein, nicht viel zu bieten hat. Die mehrtägige Jeeptour durch die Salar - mit 10.000 Quadratkilometern die größte Salzpfanne der Welt - und den umliegenden Nationalpark, hat es dann allerdings landschaftlich in sich und bildet eindeutig das Highlight dieser Reise.
Dabei ist es schwierig einzelne Aspekte herauszustellen, da die Reise fast stündlich neue Eindrücke bietet - seien es die weitreichenden weißen Salzflächen, die mit meterhohen Kakteen bewachsene Isla Incahuasi, unwirklich farbige Lagunen mit Hunderten von Flamingos. Und dazu immer wieder das Panorama von sich perfekt spiegelnden Vulkanen im farbigen Wasser der Lagunen.

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Beeindruckende Strukturen in der Salzwüste

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Morgenstimmung in San Juan
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Flamingos in der Laguna Colorada

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Die Kakteeninsel Isla Incahuasi

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Árbol de Piedra

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Kochende Schlammlöcher auf 4800Hm - Sol de Mañana

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Aufgenommen im Zeitraum vom 10.10. bis 30.10.2015